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Chronische Entzündungen nehmen vor allem in der westlichen Welt drastisch zu. Das liegt zum einem an unserem Lifestyle aber auch sehr stark an unserer Ernährung. Viel Fast Food, Fertigprodukte, verarbeitete Lebensmittel und das schnelle Essen zwischendurch tun unserer Gesundheit nicht gut. 

Welche Arten von Entzündungen gibt es?

Es gibt die offensichtliche Entzündungen wie Rötungen, Schwellungen und eitrige Wunden. Und dann gibt es die stillen Entzündungen, die oft unbemerkt bleiben und sich schleichend entwickeln. Nahezu jedes Organ oder Körperbereich kann sich entzünden.

  • Gehirn & Nervensystem
  • Verdauungstrakt
  • Leber, Lunge, Lymphsystem
  • Hormonhaushalt
  • Muskeln & Gelenke
  • Immunsystem

 Bekannte Entzündungen sind z.B. Blasenentzündungen, Blinddarmentzündungen und Nasen-Nebenhöhlen-Entzündungen.

Was genau sind Entzündungen?

Eine Entzündung ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf einen Reiz wie z.B. Bakterien, Viren, Infektionen oder Verletzungen. Die Entzündung ist ein Produkt des Immunsystems, es versucht dadurch den Körper zu heilen. Fieber ist zum Beispiel auch so eine Reaktion. Ent-Zündung bedeutet also auch Heilung. Durch die Botenstoffe von den Immunzellen werden Schmerzen ausgelöst, die dafür sorgen, dass die jeweilige Stelle ruhig gehalten wird. 

Bis zu einem gewissen Grad wollen wir also diese Entzündungen haben. Aber halt auch nicht zu viele, da es sonst zu erheblichen Beschwerden kommen kann.

Ist das Immunsystem geschwächt ist es nicht in der Lage, die Entzündung komplett zu bekämpfen. In diesem Fall ist die Entzündung permanent vorhanden, aber in schwacher Form. Diese Art von Entzündungen nennt man auch sekundäre chronische Entzündungen.

Ursachen für Entzündungen

Eigentlich kann jeder Reiz eine Entzündung auslösen:

  • Prellungen
  • Hitze & Frost
  • Gifte & Säuren
  • Fremdkörper
  • Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten
  • Allergene (Pollen & Tierhaare)
  • Schlafdefizite
  • Vitalstoffdefizite
  • Stress
  • Schlechte Essgewohnheiten

Symptome von Entzündungen

Symptome können klar sichtbar sein wie z.B. Rötungen und Schwellungen. Wenn also eine Entzündung außerhalb sitzt, ist sie meistens zu sehen. Schon schwieriger wird es mit inneren „stillen“ Entzündungen. Fieber und Unwohlsein sind hier häufige Symptome. Aber auch Müdigkeit, schlechter Schlaf, Antriebslosigkeit, Verdauungsprobleme, Hormonprobleme, Konzentrationsprobleme können alles Symptome für eine Entzündung sein. 

Warum ist ein starkes Immunsystem so wichtig?

Wie schon oben beschrieben führt ein konstant schwaches Immunsystem dazu, dass die Entzündungen nicht richtig ausheilen. Dazu kommt, dass Dein Immunsystem an einer sehr zentralen und wichtigen Stelle im Körper sitzt, im Darm. 70 % Deines Immunsystems sitzen dort. Und der Darm ist quasi auch dafür zuständig das Gute vom Schlechten zu Tennen. Die guten Nährstoffe werden aufgenommen und die schlechten werden nicht in den Körper gelassen. Wenn das Immunsystem schwächelt, leidet sehr oft auch der Darm. Und da unser Körper ein System ist, geht der Kreislauf mit Folge-Erkrankungen weiter.
Du solltest also unbedingt darauf achten, Dein Immunsystem konstant stark zu halten. Das schaffst du, in dem

Du auf die folgenden Faktoren achtest:

  • Lifestyle
  • Ernährung
  • Stress
  • Gifte
  • Erkrankungen

Eine entzündungshemmende Ernährung kann helfen

Oben hatte ich es schon angesprochen, Chronische Entzündungen sind vor allem in der westlichen Welt auf Vormarsch. Das liegt vor allem auch an unserer Ernährung: Viele Auszugsmehle, raffinierter Zucker, sehr viel tierisches Eiweiß und minderwertige Fette führen zu einer Mangelernährung. Und genau diese schwächt unser Immunsystem. Wusstest Du, dass Krankheiten wie Krebs, Diabetes, MS und Osteoporose immer übermäßige Entzündungsreaktionen zugrunde liegen?

Hier kommen meine 10 Tipps für eine entzündungshemmende Ernährung

1. Trinke täglich genügend Wasser! Dein Körper besteht zu 65 % aus Wasser, und er braucht die Flüssigkeit um zu entgiften.

2. Trinke ein warmes Glas Wasser mit dem Saft einer Zitrone am Morgen. Das wirkt entsäuernd und entzündungshemmend.

3. Achte auf Deine Mineralstoffversorgung in dem Du genügend Gemüse isst. Magnesium wirkt z.B-. entzündungshemmend, du findest es in Amaranth, Quinoa, Vollkornreis, Hirse, Kürbiskerne, Mandeln und Spinat.

4. Fermentierte Lebensmittel liefern Bakterienkulturen die gut für Deinen Darm und somit auch für Dein Immunsystem sind. Sauerkraut, Kimchi, Kobucha und Tempeh sind gute Quellen.

5. Gegen oxidativen Stress helfen Antioxidantien. In Spinat findest du sowohl viele sekundäre Pflanzenstoffe als auch Antioxidantien.

6. Vitamin C stärkt präventiv Dein Immunsystem. Brokkoli enthält viel Vitamin C und soll zusätzlich auch noch gegen Allergene helfen.

7. Braunalgen wie Wakame enthalten viele Ballaststoffe die gut für Deine Verdauung sind. Und er traditionell chinesischen Medizin (TCM) werden Algen als Heilungspflanzen angesehen.

8. Schwefelverbindung sind super für Dein Immunsystem, Zwiebeln und Knoblauch enthalten viel davon.

9. Kurkuma und Ingwer wirken entzündungshemmend. In der indischen Medizin und auch in der TCM werden sie schon seit Jahrzehnten für die Heilung verwendet. Kurkuma sollsogar eine ähnlich starke Wirkung wie Ibuprofen haben.

10. Omega 3 wirkt entzündunsghemmend. Wichtig dabei ist das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6. Das sollte im Idealfall 1:1 sein, denn Omega 6 wirkt entzündungsfördernd. 2 Mal die Woche frischer fettige rFisch ode rlagen sollten auf Deinem Teller landen. Wenn das nicht Dein Fall ist, dann solltest Du Omega 3 supplementieren. Ich kann dieses hier empfehlen.

Grundsätzlich ist es natürlich wichtig, dass Du entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker, Fertigprodukte, verarbeitete Lebensmittel, Gebäck und zu viel tierische Produkte reduzierst.

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