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Hier mal einen Blähbauch, da mal ein paar Krämpfe, ab und zu Durchfall oder Verstopfungen. Viele denken das ist ganz normal – ist es aber nicht! Jedenfalls nicht wenn diese Symptome regelmäßig auftreten. 
Oftmals werden die Symptome auch gar nicht bemerkt, denn wir sind ständig unterwegs, eilen von einem Termin zum nächsten und achten dabei nicht auf die Zeichen die usn unser Körper sendet. 
Wenn Du regelmäßig an Verdauungsproblemen leidest, dann stimmt etwas nicht. Und mit regelmäßig meine ich von täglich bis 2 Mal im Monat.

Ohne die Ursache zu kennen, kann man das Problem nicht lösen. Und das beste Tool um heraus zu finden was uns gut tut und was nicht, ist ein Ernährungstagebuch. Das hört sich im ersten Moment vielleicht etwas banal an, aber es ist wirklich mit Abstand das Beste was Du tun kannst. Ich konnte bei vielen meiner Kunden einen richtigen Aha-Effekt beobachten. Das was man denkt zu essen ist nämlich nicht immer die ganze Wahrheit. Wir vergessen ziemlich schnell was wir wann gegessen haben und können dann auch die Symptome nicht mehr zuordnen.

Vorteile des Ernährungstagebuchs

Jeder Darm ist einzigartig. Das heißt, das Essen was andere vertragen, musst Du nicht unbedingt auch vertragen. Das Ernährungstagebuch deckt das auf.

Die Frage was Du gegessen hast, stellst Du Dir spätestens dann, wenn Du wieder Symptome hast. Hast Du es nicht direkt aufgeschrieben, wirst Du es später vergessen haben. Dein Ernährungstagebuch wird sich also immer erinnern.

Durch das Ernährungstagebuch wirst du ein besseres Verständnis dafür bekommen, welches Essen und welche Situationen Dich beeinflussen. Dies führt zu einer tieferen Verbindung mit Dir selber und auch zu mehr Achtsamkeit.

Das Ernährungstagebuch ist nicht dafür da,

  • dass Du Dich nach dem Essen schlecht fühlst.
  • dass es Dir das Gefühl vermittelt Du wärst auf einer Diät.
  • um Kalorien und Makros zu tracken.
Du kannst meine Vorlage nutzen oder auch ein extra Notizbuch, einen weißen Zettel, die Notiz App auf dem Handy oder auch die Foody App.
Mache den Darm Balance Selbsttest und finde heraus, ob Dein Darm in Balance ist!

 

Durch den Test erfährst Du:

  • Auf welche Anzeichen Du achten solltest
  • Wie wahrscheinlich es ist, dass Du eine Dysbalance hast
  • Was eine Dysbalance fördert

Welche Informationen gehören in ein Ernährungstagebuch?

Am besten ist es, wenn Du alles so genau wie möglich dokumentierst. Umso mehr Informationen Du sammelst, umso besser kannst du Dein Essverhalten und Deine Symptome analysieren.

  • Jede Mahlzeit mit Mengenangaben, wie 1 Schüssel, Handvoll, 2 Stk oder 2-3 EL
  • Jedes Getränk (Kaffee, Wasser, Tee, Saft, Alkohol) in ml, l oder Glas
  • Jeder Snack mit Mengenangaben, wie 1 Schüssel, Handvoll, 2 Stk oder 2-3 EL
  • Schlaf in Stunden bzw. Bettgehzeit und Aufstehzeit
  • Stimmung
  • Stuhlgang, wann und Kosistenz
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Medikamente
  • Sport mit Sportart und Dauer
  • Energielevel
  • Schmerzen und andere Symptome

Wie lange sollte ein Ernährungstagebuch geführt werden?

Umso länger Du das Tagebuch führst umso mehr Daten kannst Du über Dich sammeln. Und das hilft Dir bei der Suche nach der Ursache. Es gibt immer „normale“ Tage und Wochen und Tage und Wochen die einfach anders laufen. Daher empfehle ich mindestens 2 Wochen lang ein Ernährungstagebuch zu führen. Im Idealfall führst Du es so lange bis Du die Ursache gefunden hast.
Denn im Laufe der Zeit wirst Du wahrscheinlich verschiedene Ernährungsformen, Nahrungsergänzungsmittel oder auch Medikamente testen. Mit dem Ernährungstagebuch kannst Du super die Reaktion Deines Körpers darauf beobachten.
Vergiss bitte nicht, dass Du Deinem Körper auch Zeit geben musst um zu heilen.

So analysierst Du Deine Ernährung

Halte Ausschau nach Mustern

Einige Deiner Verhaltensmuster beim Essen werden Dir direkt aufgefallen sein, z.B. wenn Du jeden Morgen das gleiche Frühstück isst.  Bei anderen Mustern muss man etwas genauer hinschauen. Vielleicht werden Dich auch einige der Muster überraschen.

  • Gibt es Muster die in Verbindung mit einem bestimmten Lebensmittel stehen?
  • Welche Mahlzeiten stellen Dich zufrieden und welche hinterlassen Hungergefühle?
  • In welchen Situationen neigst Du dazu über den Hunger hinaus zu essen?

Wie oft snackst Du?

Oft ist uns gar nicht bewusst, dass wir über den Tag verteilt relativ viel snacken. Mal hier etwas Obst, da mal einen Kaffee und dort mal ein Stück Brot.

  • Snackst Du zwischen den Mahlzeiten?
  • Wieviel Stunden Pause hast Du zwischen den Mahlzeiten
  • Greifst Du eher zu gesunden Snacks und nimmst Du das was gerade da ist?
  • Snackst Du, weil Du Hunger hast oder aus einem anderen Grund wie Langeweile?
  • Wie fühlst Du Dich nach dem Snacken?

Gibt es unterschiedliche Muster an Arbeits- und Wochenendtagen?

Die meisten ernähren sich unter der Woche anders als am Wochenende. Hier spielen Zeitmangel, Stress und auch Gesellschaft eine große Rolle.

  • Isst Du an bestimmten Tagen eher auswärts?
  • Bereitest Du Dir Dein Essen selber zu?
  • Wie oft isst du Fertig- oder TK-Produkte?
  • Wie unterscheidet sich Dein Rhythmus an Wochentagen und am Wochenende?

Besteht ein Zusammenhang zwischen bestimmten Mahlzeiten und Deiner Stimmung?

Nahrung und Stress können unsere Stimmung direkt beeinflussen.

  • Gibt es Lebensmittel nach denen sich Deine Stimmung ändert?
  • Gibt es Situationen, die Einfluss auf Deinen Gemütszustand haben?

Welche Lebensmittel lösen Symptome oder Unwohlsein aus?

Nach dem Verzehr von Lebensmittel kann es zu unmittelbaren Reaktionen des Körpers kommen aber auch zu einer zeitversetzten Reaktion. Dann ist es natürlich immer schwierig das genaue Lebensmittel zu identifizieren.

  • Finde heraus ob es einen Zusammenhang zwischen einem Lebensmittel und Deinen Symptomen gibt.
  • Markiere Dir verdächtige Lebensmittel und achte in Woche 2 nochmal genauer drauf, in dem Du die ersten 3 Tage auf sie verzichtest.

Wie wirkt sich Dein Essverhalten auf Deinen Schlaf aus?

Deine Ernährung und auch die Uhrzeit Deiner letzten Mahlzeit kann Auswirkungen auf Deinen Schlaf haben.

  • Schläfst Du immer gleich gut oder gibt es Unterschiede?
  • Gibt es Muster nach bestimmten Mahlzeiten, Lebensmitteln oder der Uhrzeit der letzten Mahlzeit.
  • Wieviel Stunden schläfst Du im Schnitt?

Wie geht es weiter?

Nachdem Du Deine Ernährung analysiert hast, ist Dir eventuell aufgefallen, dass Du immer auf das selbe Nahrungsmittel reagierst. Der nächste Schritt ist nun, genau auf diese Lebensmittel zu verzichten. Streiche sie aus Deiner Ernährung und beobachte wie es Dir damit geht. Wenn es Dir damit besser geht, ist das ein Anzeichen, dass Dein Körper diese Lebensmittel gerade nicht verträgt.

Wenn Du nicht herausfinden konntest, welche Lebensmittel Dir Beschwerden bereiten, dann empfehle ich Dir erstmal auf Gluten, Milchprodukte und Haushaltszucker zu verzichten.

Eine wetere Möglichkeit ist ein Lebensmittelunverträglichkeitstest, so habe ich meine Unverträglichkeit gegenüber Milcheiweiß herausgefunden. Diesen Test kann ich Dir empfehlen.

Alles Liebe

Hannah

Mache den Darm Balance Selbsttest und finde heraus, ob Dein Darm in Balance ist!

Durch den Test erfährst Du:
  • Auf welche Anzeichen Du achten solltest
  • Wie wahrscheinlich es ist, dass Du eine Dysbalance hast
  • Was eine Dysbalance fördert